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Zahntraumabehandlung

Wie kommt es zu einem Zahnunfall

Verletzungen von Zähnen können in nahezu jedem Lebensabschnitt auftreten;
sei es bei Stürzen, Verkehrsunfällen, sportlichen Aktivitäten oder
einfach bei Albernheiten. Es ist jedoch bekannt, dass es im Kindes- und Jugendalter eine Häufung von Unfällen gibt, bei denen Zähne in Mitleidenschaft gezogen werden. Dies trifft insbesondere im Alter von 2-3 Jahren, 9-12 Jahren und schließlich zwischen dem
16. und 18. Lebensjahr zu. Diese Lebensabschnitte gehen einher mit den ersten längeren Laufversuchen, dem Kräftemessen unter Gleichaltrigen und schließlich ersten, häufig unkontrollierten Kontakten mit Alkohol.

Welche Formen von Zahnverletzungen gibt es

Zahnverletzungen lassen sich grob in Zahnfrakturen, Zahnlockerungen und Kombinationen aus beiden Verletzungstypen einteilen. Ein vollständig ausgeschlagener Zahn stellt die wohl spektakulärste Verletzung dar.
Während ein Zahnunfall in sehr jungen Jahren häufig die Milchzähne betrifft, deren Verlust durch die nachfolgenden bleibenden Zähne noch ausgeglichen werden kann, stellt sich eine schwerere Verletzung von Zähnen des bleibenden Gebisses problematischer dar. Kommt es zum Verlust eines Zahnes, sind häufig aufwendige prothetische Maßnahmen notwendig, beispielsweise die Anfertigung einer Zahnbrücke oder gar die Versorgung der entstandenen Zahnlücke mittels einer künstlichen Zahnwurzel (Implantat).

Wie werden Zahnverletzungen behandelt

An erster Stelle steht eine gründliche Anamnese und Untersuchung um feststellen zu können Wo, Wann, Was, Wie geschehen ist und Wer an dem Zahnunfall beteiligt war.

Im Anschluss wird festgestellt ob der Zahn eine Fraktur aufweist, gestaucht wurde, gelockert ist oder sogar aus dem Zahnfach bewegt wurde.

Zähne mit Frakturen können häufig durch eien Art Zahnverband abgedeckt werden, die definitive Versorgung kann dann im Anschluss erfolgen.

Zähne die gestaucht wurden, bereiten häufig unangenehme Missempfindungen und können mit Hilfe einer Draht-Kunststoff-Schiene ruhiggestellt werden.

Zähne die aus ihrer ursprünglichen Position bewegt wurden, müssen zunächst in ihre Ausgangsposition zurückbewegt werden (man spricht dabei von einer Reposition) und anschließend ebenfalls durch eine Draht-Kunststoff Schiene ruhig gestellt werden.

Sollten Zähne gänzlich aus dem Zahnfach bewegt worden sein, werden diese zunächst in einer sogenannten Zahnrettungsbox gelagert, um möglichst viele Zellen auf der Wurzeloberfläche zu erhalten. Je nach Entwicklungsstand des Zahnes muss dann entschieden werden, ob der Zahn eine Wurzelkanalbehandlung benötigt oder ob die Wahrscheinlichkeit, dass der Zahn wieder Anschluss an Gefäße und Nerven herstellen kann, gegeben ist.

→auch hier erfolgt eine Ruhigstellung des Zahnes mit einer Draht-Kunststoff-Schiene

Sind Milchzähne betroffen, muss abgewägt werden, ob ein Erhalt des Zahnes überhaupt sinnvoll ist. Auch hier besteht die Möglichkeit einer Schienung mit einer Draht-Kunststoff Schiene oder einer sogenannten Tiefziehschiene.                                                                                                                                                                                                                                

Über das Download-Menü finden Sie zahlreiche Abbildungen, die einen Leitfaden zum Verhalten nach einem Zahnunfall geben sollen.Wenn nach einem Zahntrauma bestimmte Regeln, sozusagen korrekte „erste Hilfe Maßnahmen für Zähne“, eingehalten werden, ist es möglich in fast jedem Fall den betroffenen Zahn zu erhalten.

Die bilder stammen aus dem büchlein "tim und die rettung des schneidezahns" 

Von Andreas Willer und Alexander von Knorre

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