WARUM SOLLTEN (MÜSSEN) WEISHEITSZÄHNE ENTFERNT WERDEN?

Weisheitszähne-OralchirurgieWeisheitszähne haben häufig nicht genug Platz, um sich regulär in die Zahnreihen von Ober- und Unterkiefer einzuordnen. Durch den entstehenden Platzmangel im Kiefer kommt es zu einem Verbleib (Retention) oder einer Verlagerung der Weisheitszähne im Kieferknochen. Diese Situation kann zu folgenden Komplikationen oder Beschwerden führen:
•    Zahnfehlstellungen
•    Kariesentstehung am Nachbarzahn
•    Schädigung der Nachbarzahnwurzel 
•    Verdrängung von Nachbarzähnen
•    Zystenbildung
•    Tumorbildung (sehr selten)

Gefahr eines erschwerten Zahndurchbruches (dentitio difficilis)

Bricht der Zahn nicht vollständig durch (Teilretention), ist der Weisheitszahn teilweise mit Zahnfleisch bedeckt.

 

Durch die Ansammlung von Bakterien unterhalb dieser Zahnfleischkapuze kann es regelmäßig zu wiederkehrenden Entzündungen kommen, die sich auch zu bedrohlichen Abszessbildungen verkomplizieren können.

Die folgenden Symptome können dabei häufig beobachtet werden:

  • Schmerzen
  • Kieferklemme
  • geschwollene Lymphknoten
  • ausgeprägte Schluckbeschwerden 

                                                                                                                                     
Bei vollständig durchgebrochenen Weisheitszähnen kann es durch die erschwerte Reinigungsmöglichkeit häufig zu Belagbildung, Entstehung von Karies und Mundgeruch kommen.

Eine exakte und präzise Diagnostik ist Grundvoraussetzung für die Beurteilung der Lage der Weisheitszähne und den Verlauf ihrer Wurzeln. Hierbei wird besonderes Augenmerk auf die Lagebeziehungen der Weisheitszähne zu den benachbarten antatomischen Strukturen, wie z.B. Unterkiefernerv, Zungennerv oder Kieferhöhle gelegt.

BEHANDLUNGSABLAUF

  • An erster Stelle steht ein persönliches Aufklärungsgespräch. In Kombination mit einer Untersuchung, Anfertigung eines Röntgenbildes sowie weiterer Diagnostik (nur bei stark verlagerten Weisheitszähnen in enger Lagebeziehung zu wichtigen anatomischen Nachbarstrukturen wie Nerven, Kieferhöhle oder Nachbarzähne) können wir dann mit Ihnen genau ihre persönliche Situation besprechen und Ihnen die bestmögliche Therapieoption erläutern.
  • Die Behandlung kann in Lokalanästhesie durchgeführt werden. Eine Behandlung in Vollnarkose ist auf Wunsch ebenfalls möglich.
  • Im Anschluss erfolgt durch minimalinvasive Schnittführung und OP-Technik die operative Entfernung der Weisheitszähne.
  • Patienten, bei denen der Eingriff in Narkose durchgeführt wurde, werden noch in unserem Aufwachraum überwacht, bis sie die Praxis wieder verlassen können.
  • in der Regel wird nach 1Tag eine kurze Nachkontrolle durchgeführt und nach 10 Tagen werden die Fäden entfernt. Die Nachbehandlung kann in unserer Praxis für zahnärztliche Operationen und Implantologie oder auch gerne auf Ihren Wunsch, in der Praxis Ihres Hauszahnarztes durchgeführt werden.

Der erste Schritt zur Weisheitszahnentfernung…

… ist eine persönliche Beratung. Durch eine genaue Diagnostik und Untersuchung können wir mit Ihnen genau ihre individuelle Situation besprechen und die beste und schonendste Therapie für Sie planen.

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